Kelsterbach: Offizielle Inbetriebnahme auf dem ehemaligen ,,Enka-Gelände

in Kelsterbach

Veranstaltungsort:
ehemaliges ,,Enka-Gelände
Kelsterbach
Beginn:
26. Mai 2014 - 14:00 Uhr
Ende:
26. Mai 2014 - 15:30 Uhr
In der Flughafengemeinde Kelsterbach vor den Toren Frankfurts wurde heute ein Strom-Großspeicher mit 134 Kilowatt sowie eine 70 kWp Photovoltaikanlage der Fa. SolarArt GmbH&Co.KG an einer Lärmschutzwand in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Bosch ist der Frankfurter Energieversorger Süwag in neue Dimensionen für die Energieversorgung einer ganzen Wohnsiedlung vorgestoßen.

Die letzten Häuser auf dem ehemaligen Enka-Fabrikgelände sind in Kürze bezugsfertig. Fast 500 Menschen werden hier in preiswerten Häusern der Deutschen Reihenhaus AG wohnen. Auch ihre Strom- und Wärmeversorgung ist bezahlbar - dank der ,,Energiewende vor Ort", wie die Süwag ihre Kombination aus Blockheizkraftwerk, Spitzenlastkessel, Photovoltaik und Stromspeicher nennt. ,,Die Energiewende und bezahlbare Strompreise müssen kein Widerspruch sein", sagt Süwag-Vorstandsmitglied Holger Himmel. In Kelsterbach zeige die Süwag exemplarisch, wie man unterschiedliche Bausteine der Energieerzeugung zu einem optimalen, dezentralen und ökologischen Mix zusammenstellen kann. ,,Und das Beste: Nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die Bewohner: Der Strompreis liegt um vier bis fünf Cent unter dem Marktvergleich", unterstreicht Himmel.

Das sind die technischen Komponenten der Energieversorgung in Kelsterbach:

  • ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk plus Nahwärmenetz als effizienter Grundlieferant für Wärme und Strom
  • ein Gas-Spitzenlastkessel zur Absicherung des Wärmebedarfs bei besonders kalten Temperaturlagen
  • eine 150 Meter lange Photovoltaikanlage an einer angrenzenden Lärmschutzwand projektiert und gebaut durch die SolarArt GmbH&Co.KG aus Lauda-Königshofen
  • der Stromspeicher der Firma Bosch in Form einer Großbatterie zur Pufferung zwischen volatiler Stromerzeugung und -verbrauch
  • eine intelligente Steuerung, die den Einsatz der Komponenten ideal miteinander verbindet.

Mit dem ,,Modell Enka" liefert die Süwag eine komplette Quartierlösung für eine weitgehend autarke Energieversorgung mittlerer und größerer Wohn- und Gewerbegebiete. Das Grundprinzip ist überall realisierbar und wird von der Süwag bereits in weiteren Kommunen umgesetzt. In einem zweiten Bauabschnitt soll in Kelsterbach ein neben der Wohnsiedlung entstehendes Gewerbegebiet ebenfalls an die weitgehend autarke Energieversorgung angeschlossen werden.

Das Enka-Projekt in Kelsterbach wurde gemeinsam von der Stadt Kelsterbach, der Deutschen Reihenhaus AG und der Süwag initiiert. Es wird durch die Fachhochschule Frankfurt wissenschaftlich begleitet und von der Hessischen Landesregierung gefördert. Werner Müller, Abteilungsleiter Energie aus dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, nahm an der heutigen Einweihung ebenso teil wie zahlreiche Vertreter aus der Kommunal- und Landespolitik. 

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